Suzie
07.10.2007, 13:41
Wenn ein Hamster krank wird, ist es ganz dringend, dass man so schnell wie möglich zum Tierarzt geht. Hamster bauen leider sehr schnell ab - deshalb ist schnelles Handeln von äusserster Wichtigkeit.
Der Tierarzt wird den Hamster gründlich untersuchen und, wenn nötig, Medikamente verschreiben.
Ein kranker Hamster benötigt:
tierärztliche Behandlung
Ruhe
Wärme (also extra viel Nestmaterial anbieten und Durchzug und Kälte unbedingt vermeiden)
frisches Wasser und Nahrung in unmittelbarer Nähe (also Wasser direkt vor dem Häuschen hinstellen - und genügend Futter direkt ins Häuschen/Nest legen)
ein sauberes Nest (bei Durchfall oder eitrigem Ausfluss unbedingt mindestens 2x täglich das Nestmaterial ersetzen, am besten eignet sich unbedrucktes, unparfumiertes zerrissenes Klopapier als Nestmaterial)Es ist empfehlenswert, bei Krankheit alle 6-8 Stunden (oder gemäss Absprache mit Tierarzt) das Dach des Hamsterhäuschens vorsichtig hochzuheben und zu prüfen, wie es dem Hamster geht. Man kann ihm dann die Wasserflasche, frischen Brei und Körner direkt im Nest anbieten - und die Medikamente gemäss Absprache mit Tierarzt.
Falls möglich: den Hamster täglich mit einer digitalen Küchenwaage wiegen und das Gewicht aufschreiben. Bei weiterem Gewichtsverlust von mehr als 3g bei Mittelhamstern und 2g bei Zwerghamstern unbedingt sofort mit dem Tierarzt Rücksprache halten.
Wann muss ich meinen Hamster päppeln?
wenn der Tierarzt es empfiehlt
wenn er untergewichtig ist
wenn er krank ist (in Absprache mit dem Tierarzt)
wenn er Zahnprobleme hat oder andere Probleme im Mund-/Rachenraum (in Absprache mit dem Tierarzt)
nach einer Operation (in Absprache mit dem Tierarzt)
wenn ein Weibchen schwanger ist – bis ca. 2 Wochen nach Absetzen der Babies
Wenn ein Hamster älter ist (ca. 2 Jahre plus) ist es sinnvoll, 2-3x pro Woche einen Teelöffel Päppelbrei anzubieten.Wenn ein Hamster schwerkrank ist – und das Essen verweigert – muss man versuchen, ihn mit den verschiedensten Futtersorten und Päppelbreisorten zum Essen zu verleiten. Es ist absolut wichtig, dass ein Hamster frisst. Mein Tierarzt sagt immer: „Wenn ein Hamster schwerkrank ist, ist es wichtiger, DASS er frisst als WAS er frisst.“
Wenn ein kranker Hamster sein Medikament verweigert, ist es sinnvoll, dieses mit einem halben Teelöffel Päppelbrei zu vermischen, damit der intensive Geruch vom Medikament versteckt wird. ACHTUNG: Immer den TA fragen, ob das okay ist. Es gibt zum Beispiel Antibiotika, die man keinesfalls mit Milch-haltigen Sachen vermischen darf.
Bei Durchfall oder breiigem Kot
Bei Durchfall sollte man sofort zum Tierarzt. Ein Hamster kann an akutem schlimmen Durchfall sterben!
Die vom Tierarzt verordneten Medikamente gegen Durchfall wie verordnet geben (er wird je nach Ursache eventuell ein Antibiotikum oder andere Medikamente verschreiben).
Beim Tierarzt BirdBeneBac kaufen. Das stellt die gestörte Darmflora wieder her. Klick hier für Infos über BBB (http://www.tiershop.de/wbc.php?sid=11374803643b&tpl=produktliste.html&rid=256). (Achtung: Falls der Hamster ein Antibiotikum bekommt, sollte man das BBB nicht zeitgleich geben, sondern mehrere Stunden Abstand einhalten. Am besten das eine am Morgen geben und das andere am Abend.) Die normale Dosis ist 1 erbsengrosse Menge pro 100g Körpergewicht. Bei ganz schlimmem Durchfall wird der Tierarzt diese Dosis um das Mehrfache erhöhen. Da nicht jeder Tierarzt das BBB auf Vorrat hat, ist es sehr empfehlenswert, einige dieser kleinen Tübchen auf Vorrat zu kaufen.
Alles Frischfutter aus dem Käfig entfernen und kein Frischfutter geben, bis der Kot eine Woche lang wieder ganz normal gewesen ist. Auch keinen Brei mit Obst oder Früchten anbieten.
Nichts mit hohem Fettanteil (wie Mehlwürmer, Nüsse, extra Sonnenblumenkerne etc.) füttern, bis der Kot eine Woche lang wieder ganz normal gewesen ist.
Bei Verschlechterung des Durchfalls oder des Allgemeinzustandes sofort den Tierarzt (oder Nottierarzt) anrufen und die Situation besprechen!WICHTIG:
Man sollte den Hamster stets ermuntern, auch von seinen Körnern und harten Leckerli zu fressen. Wenn ein Hamster nur weiches Futter frisst, wachsen seine Schneidezähne, so dass innerhalb von ca. 2 Wochen die Zähne so weit gewachsen sind, dass sie die Zunge, das Zahnfleisch, den Gaumen und die Lippen das Hamsters schwer verletzen können, was zu Abzess-Bildung führen kann – und somit zu erneuter Futter-Verweigerung.
Man sollte einen Hamster nie zwangsernähren, es sei denn, der Tierarzt hat genau erklärt und vorgeführt, wie man es machen soll, und hält es in der Situation für wirklich notwendig. Der Hamster kann sterben, wenn er Brei, Flüssigkeit oder Medikamente in die Luftröhre bekommt!
Man sollte einem gesunden Hamster nur selten Babybrei/Päppelbrei anbieten. Der Päppelbrei sollte ein ganz besonderes Leckerli bleiben, welches nur gegeben wird, wenn der Hamster es nötig hat. Wenn ein gesunder Hamster regelmässig Babybrei bekommt, wird er ihn unter Umständen im Krankheitsfall nicht mehr fressen wollen. Es ist jedoch sehr empfehlenswert, beim gesunden Hamster herauszufinden, welche Breisorte er gerne mag, und dann von dieser Sorte stets ein Gläschen im Schrank auf Vorrat zu haben. Dann muss man im Krankheitsfall nicht zuerst ausprobieren, was er mag, sondern kann direkt ein Gläschen öffnen und anbieten.
Der Tierarzt wird den Hamster gründlich untersuchen und, wenn nötig, Medikamente verschreiben.
Ein kranker Hamster benötigt:
tierärztliche Behandlung
Ruhe
Wärme (also extra viel Nestmaterial anbieten und Durchzug und Kälte unbedingt vermeiden)
frisches Wasser und Nahrung in unmittelbarer Nähe (also Wasser direkt vor dem Häuschen hinstellen - und genügend Futter direkt ins Häuschen/Nest legen)
ein sauberes Nest (bei Durchfall oder eitrigem Ausfluss unbedingt mindestens 2x täglich das Nestmaterial ersetzen, am besten eignet sich unbedrucktes, unparfumiertes zerrissenes Klopapier als Nestmaterial)Es ist empfehlenswert, bei Krankheit alle 6-8 Stunden (oder gemäss Absprache mit Tierarzt) das Dach des Hamsterhäuschens vorsichtig hochzuheben und zu prüfen, wie es dem Hamster geht. Man kann ihm dann die Wasserflasche, frischen Brei und Körner direkt im Nest anbieten - und die Medikamente gemäss Absprache mit Tierarzt.
Falls möglich: den Hamster täglich mit einer digitalen Küchenwaage wiegen und das Gewicht aufschreiben. Bei weiterem Gewichtsverlust von mehr als 3g bei Mittelhamstern und 2g bei Zwerghamstern unbedingt sofort mit dem Tierarzt Rücksprache halten.
Wann muss ich meinen Hamster päppeln?
wenn der Tierarzt es empfiehlt
wenn er untergewichtig ist
wenn er krank ist (in Absprache mit dem Tierarzt)
wenn er Zahnprobleme hat oder andere Probleme im Mund-/Rachenraum (in Absprache mit dem Tierarzt)
nach einer Operation (in Absprache mit dem Tierarzt)
wenn ein Weibchen schwanger ist – bis ca. 2 Wochen nach Absetzen der Babies
Wenn ein Hamster älter ist (ca. 2 Jahre plus) ist es sinnvoll, 2-3x pro Woche einen Teelöffel Päppelbrei anzubieten.Wenn ein Hamster schwerkrank ist – und das Essen verweigert – muss man versuchen, ihn mit den verschiedensten Futtersorten und Päppelbreisorten zum Essen zu verleiten. Es ist absolut wichtig, dass ein Hamster frisst. Mein Tierarzt sagt immer: „Wenn ein Hamster schwerkrank ist, ist es wichtiger, DASS er frisst als WAS er frisst.“
Wenn ein kranker Hamster sein Medikament verweigert, ist es sinnvoll, dieses mit einem halben Teelöffel Päppelbrei zu vermischen, damit der intensive Geruch vom Medikament versteckt wird. ACHTUNG: Immer den TA fragen, ob das okay ist. Es gibt zum Beispiel Antibiotika, die man keinesfalls mit Milch-haltigen Sachen vermischen darf.
Bei Durchfall oder breiigem Kot
Bei Durchfall sollte man sofort zum Tierarzt. Ein Hamster kann an akutem schlimmen Durchfall sterben!
Die vom Tierarzt verordneten Medikamente gegen Durchfall wie verordnet geben (er wird je nach Ursache eventuell ein Antibiotikum oder andere Medikamente verschreiben).
Beim Tierarzt BirdBeneBac kaufen. Das stellt die gestörte Darmflora wieder her. Klick hier für Infos über BBB (http://www.tiershop.de/wbc.php?sid=11374803643b&tpl=produktliste.html&rid=256). (Achtung: Falls der Hamster ein Antibiotikum bekommt, sollte man das BBB nicht zeitgleich geben, sondern mehrere Stunden Abstand einhalten. Am besten das eine am Morgen geben und das andere am Abend.) Die normale Dosis ist 1 erbsengrosse Menge pro 100g Körpergewicht. Bei ganz schlimmem Durchfall wird der Tierarzt diese Dosis um das Mehrfache erhöhen. Da nicht jeder Tierarzt das BBB auf Vorrat hat, ist es sehr empfehlenswert, einige dieser kleinen Tübchen auf Vorrat zu kaufen.
Alles Frischfutter aus dem Käfig entfernen und kein Frischfutter geben, bis der Kot eine Woche lang wieder ganz normal gewesen ist. Auch keinen Brei mit Obst oder Früchten anbieten.
Nichts mit hohem Fettanteil (wie Mehlwürmer, Nüsse, extra Sonnenblumenkerne etc.) füttern, bis der Kot eine Woche lang wieder ganz normal gewesen ist.
Bei Verschlechterung des Durchfalls oder des Allgemeinzustandes sofort den Tierarzt (oder Nottierarzt) anrufen und die Situation besprechen!WICHTIG:
Man sollte den Hamster stets ermuntern, auch von seinen Körnern und harten Leckerli zu fressen. Wenn ein Hamster nur weiches Futter frisst, wachsen seine Schneidezähne, so dass innerhalb von ca. 2 Wochen die Zähne so weit gewachsen sind, dass sie die Zunge, das Zahnfleisch, den Gaumen und die Lippen das Hamsters schwer verletzen können, was zu Abzess-Bildung führen kann – und somit zu erneuter Futter-Verweigerung.
Man sollte einen Hamster nie zwangsernähren, es sei denn, der Tierarzt hat genau erklärt und vorgeführt, wie man es machen soll, und hält es in der Situation für wirklich notwendig. Der Hamster kann sterben, wenn er Brei, Flüssigkeit oder Medikamente in die Luftröhre bekommt!
Man sollte einem gesunden Hamster nur selten Babybrei/Päppelbrei anbieten. Der Päppelbrei sollte ein ganz besonderes Leckerli bleiben, welches nur gegeben wird, wenn der Hamster es nötig hat. Wenn ein gesunder Hamster regelmässig Babybrei bekommt, wird er ihn unter Umständen im Krankheitsfall nicht mehr fressen wollen. Es ist jedoch sehr empfehlenswert, beim gesunden Hamster herauszufinden, welche Breisorte er gerne mag, und dann von dieser Sorte stets ein Gläschen im Schrank auf Vorrat zu haben. Dann muss man im Krankheitsfall nicht zuerst ausprobieren, was er mag, sondern kann direkt ein Gläschen öffnen und anbieten.